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Fahrenholz

Die Dorfmitte in Fahrenholz

Einwohner (Dezember 2015) im Ortsteil insgesamt: 119, davon in Fahrenholz 79 und in Lindhorst 40

Erstmalige urkundliche Erwähnung:

Fahrenholz 1287 (Quelle: Johanne de Farenholtze, CDB, A XXI 97 Kop.)

  • Lindhorst 1375 als Rittergut (Quelle: Landbuch Kaiser Karls IV.246 Lynthorst)


Die Landschaft um Fahrenholz ist, wie die gesamte nördliche Uckermark, durch ausgedehnte Wiesen- und Ackerflächen gekennzeichnet. Der Ortsname bedeutet „Siedlung am Kiefernwald“.

Vor 1340 hatte das Kloster Boitzenburg Rechte am Ort, zu der Zeit war der Ort eine Gutssiedlung.

In der Geschichte des Ortes gibt es bis heute noch einige ungeklärte Fragen, so ist bisher noch nicht bekannt, ob Fahrenholz im Jahre 1375 bereits wüst war. Erst um 1500 taucht der Name wieder auf, denn Fahrenholz entstand an einem andern Ort völlig neu. Die Wüstung ist in den folgenden Jahrhunderten auch nie wieder aufgebaut worden. Als Beleg darauf deuten die Reste der Feldsteinkirche nordwestlich des Ortes hin,Wertteile sind hier frei im Acker liegend erhalten.
Um 1756/57 bezeichnet die Chronik Fahrenholz als Rittervorwerk, um 1800 als adliges Gut.

Lynthorst war eine Gutssiedlung. 1550 wurden auf der wüsten Feldmark eine Schäferei und ein Vorwerk errichtet. Durch die Familie Stülpnagel wurde Lindhorst 1840 ein Rittergut und ein heute nicht mehr vorhandenes Herrenhaus gebaut.

Für den Ort Lindhorst ist der von Lenné entworfene Friedhof mit Kapelle und freistehender Glocke, dem Ehrenhain für die gefallenen Helden des 1. Weltkrieges, den Gräbern der Familie von Stülpnagel und der Arbeiterfamilien charakteristisch, ebenso wie der naturbelassene 1825 gestaltete Gutspark mit Teich.

Des Weiteren gibt es im Ort den alten Speicher, eine denkmalgeschützte Ruine, für die die so genannten Ochsenaugen (ovale Fenster) charakteristisch sind.