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Nechlin

Der Energiespeicher in Nechlin

Einwohner (Dezember 2015) im Ortsteil insgesamt: 132, davon in Nechlin 101, Nechlin Ausbau 9 und Nechliner Bahnhof 22

 

Schriftliche Ersterwähnung: 1314 (Quelle: Bertoldus de Nechelin, PUB V191 Or.)

 

Nechlin ist über die nahe gelegene Autobahn A20 und die Bundesstraße B 109 gut erreichbar. Als einziger Ortsteil der Gemeinde hat Nechlin einen Bahnhof, der an der Eisenbahnstrecke Berlin – Stralsund liegt. Nechlin befindet sich außerdem direkt am Radfernweg Berlin-Usedom. Die Umgebung von Nechlin ist von weiten Feldern und ausgedehnten Storchenwiesen geprägt.

 

Nechlins Kirche, ursprünglich ein mittelalterlicher Feldsteinbau, wurde im 30-jährigen Krieg arg mitgenommen. Ein Brand 1723 vollendete das Zerstörungswerk. Die Erneuerung in den Jahren 1723 - 1729 veränderte den Bau grundlegend. Heute trägt die Kirche einen aus Kupferblech verkleideten Kirchturm, der 1993/94 saniert wurde. 

 

Das alte Schloss von Nechlin war einst ein adliges Wohnhaus und ganz "proper" gebaut, zwei Stockwerke hoch. Die Stuben waren mit Kaminen ausgestattet. Ein Teil der Ställe, Scheunen und die alte Brennerei befinden sich ebenfalls noch auf dem Gutsgelände. 

 

Der ehemalige Kornspeicher wurde 2009 saniert und zum Energiespeicher umfunktioniert. Auf Dach und Fassade befinden sich Solaranlagen, im Keller wurden  Heizungsanlagen zur ökologischen Wärmeversorgung des Ortes installiert. Auch am angrenzenden Schnitterhaus, früher Unterkunft für Saisonarbeiter, sind interessante Solarelemente zu sehen. Hier befindet sich auch das Cafe „Zum Speicher“, inzwischen beliebt wegen seiner handgemachten Kuchen und der leichten mediterranen Küche. Wer es rustikaler mag, kann in „Ilonas Gaststube“ auf ein Fassbier einkehren.