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Kirche Wolfshagen

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Das wohl bedeutendste Bauwerk im Ort ist die reizvolle Kirche, ein aufwendiger neogotischer Putzbau mit unregelmäßigem Grundriss. Die Kirche leuchtet schon unübersehbar von weitem. Die Errichtung der Kirche war krönender Abschluss der baulichen Aktivitäten Hermann von Schwerins in Wolfshagen. Das Bauwerk wurde 1858 fertig gestellt und am 20. Juli, wenige Tage vor dem Tod Hermann von Schwerins, eingeweiht. Das Äußere der Kirche ist durch viele Verzierungen geschmückt. Hervorzuheben ist außerdem, dass neben dem Hauptportal unter Maßwerkbaldachinen Standfiguren von Luther und Calvin zu finden sind. Im Innern der Kirche befindet sich ein in die Wand eingelassener schmaler Grabstein mit einer Minuskelinschrift (Minuskel = Kleinbuchstabe). Die Kirche wird heute als Kultur-und Gemeindezentrum genutzt.

 

Erbaut wurde die Kirche auf Anregung des Grafen Hermann von Schwerin in den Jahren 1850-1858. Da er selbst den Bau der Kirche finanziert hat und der Kirchenbau von der Kirche nicht übernommen wurde, blieb sie im Privatbesitz der Familie von Schwerin.

 

Es ist ein aufwendiger neugotischer Putzbau mit Fialenbekrönung, Blenden, Giebeln, mit reichem ornamentalem Dekor belebt. Die Westfront ist besonders betont, wobei vor allem das Portal, die Fensterrose, die Maßwerkbrüstung und die Seitentürmchen auffallen. Hervorzuheben ist auch, dass neben dem Hauptportal unter Maßwerkbaldachinen Sandsteinfiguren von Luther und Calvin stehen. Das Innere der Kirche hat sich seit ihrer Fertigstellung kaum verändert.

Holzgestühl, eine Orgel, wenig schmückendes Beiwerk, schlicht und einfach ausgestattet.

 

1945 ging die Kirche in Volkseigentum über und gehört heute der Gemeinde Uckerland. Hier werden standesamtliche Trauungen vollzogen und Konzerte dargeboten.